Kontinentaldrift

Kontinentaldrift

Kontinentaldrift

Die großen, zusammenhängenden Landstücke auf der Erde haben die Menschen „Kontinente“ genannt; dieses Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet das Zusammenhaltende, das Bleibende. Sie waren nämlich der Meinung, diese großen Landstücke seien unveränderlich, fest gefügt, für alle Zeiten, eben Kontinente.

Nun hatten sich die Menschen auch früher schon darüber gewundert, dass die Küstenlinien Südamerikas und Afrikas so gut ineinander passten; aber eine Antwort wussten sie nicht. Und als Alfred Wegener im Jahr 1915 eine Theorie veröffentlichte, in der er das Ineinanderpassen der Küsten mit einer Wanderung der Kontinente (er nannte sie „Kontinentaldrift“) erklärte, erntete er bei vielen Wissenschaftlern Ablehnung und Spott.

Heute wissen wir, dass auch Kontinente nichts Bleibendes und für alle Zeiten Festgefügtes sind. Im Lauf der langen Erdgeschichte sind immer wieder Kontinente entstanden und vergangen; Land wurde zum Meeresboden und Meeresboden wurde zu Gebirgen emporgehoben. Auch die Kontinente, die wir kennen, auf denen wir leben und die heutigen Ozeane zwischen den Kontinenten sind nur allmählich zu dem geworden, was sie heute sind.

In fünf Bildern wollen wir zeigen, wie die Kontinente entstanden sind und wie sie sich während der letzten 250 Millionen Jahre verändert haben.


Material:  Siegfried Fleck, 1994
Digitalisierung:  Markus Wurster, 2003 und 2013
Quelle:  www.Montessori-Download.de
Lizenz:  Creative Commons 3.0 Deutschland – Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen (Erklärung)

Kontinentaldrift
Datei:  PDF 24 Seiten / 2,8 MB
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Ergänzungstext: Alfred Wegener
Datei:  PDF 6 Seiten / 120 KB
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